Frühjahrskonzert 04.April

Das Frühjahrskonzert im Evangelischen Gemeindehaus in Süßen wurde eröffnet durch den Jugendchor „oHaaa!“, unter Leitung von Sandra Müller. Mit homogenem Chorklang intonierten die Nachwuchssängerinnen ihren Eröffnungstitel „Zarter Mohn“ von H.-J. Bareiss, der sich in einem neueren Klanggewand zeigte, genauso filigran und klangschön wie gern gesungene Songs, z.B. „Streets of London“. Vom humorvollen Schlusstitel „The Flintstones“ war das Publikum begeistert und applaudierte ausgiebig für diesen gelungenen Konzertauftakt.





 

Das Collegium Cantabile unter Leitung von Günther Lehmann entführte die Zuhörer auf einen zauberhaften und abwechslungsreichen Frühlingsspaziergang. Einfallsreich durch den Dirigenten miteinander verbunden interpretierte der Chor Werke aus fünf Jahrhunderten, die u.a. vom Liebeswerben in „Matona mia cara“ von O. di Lasso, von der Liebe in „Des Abends“ von J. Brahms, oder auch von Traurigkeit in „Madenballade“ von N. Kjellström berichten. Humorvoll ging es in modernen Sätzen von „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ und „Bumerang“ zu. Dabei gelang es den Sängerinnen und Sängern überzeugend, zwischen feinfühlig verweilenden oder volksliedhaft beschwingten, schlicht harmonischen oder ausgewogen komplizierten Klängen zu wandeln. Der helle, stilsicher nuancierte Chorklang verzauberte die Zuhörer.



 

Der zweite Teil des Abends wurde vom Gemischten Chor unter der Leitung von Birgit Hammerath gestaltet. Er begann mit „Süßes Lieb“, einem Madrial von John Dowland aus dem 16. Jahr-hundert mit schönem Wechselgesang zwischen den Männer- und Frauenstimmen. Anschließend erklangen schwungvoll das Volkslied „Hab mein Wage vollgelade“ und Friedrich Silchers „Mädele ruck ruck ruck“. Die nun folgenden Titel begleitete Eberhard Staudenmayer am Flügel, und der Chor übermittelte die frühlingshafte Stimmung des „Finkenwalzers“ sehr überzeugend. Das „Große Berliner Potpourri“ von Walter Kollo machte den Sängerinnen und Sängern sichtlich Spaß und kam beim Publikum sehr gut an. Die altbekannten Schlager wie „Die Männer sind alle Verbrecher“ oder „Was eine Frau im Frühling träumt“ hätte man gern noch länger gehört. Else Mühleiß, die den Abend charmant moderierte, versprach zum Schluss noch eine Überraschung. Diese entpuppte sich als humorvoller Sprechgesang „Die Rehlein beten zur Nacht“ nach dem Gedicht von Christian Morgenstern.
Zuhörer, die bis zu diesem Abend noch nicht in Frühlingsstimmung waren, kamen spätestens nach dem Konzert frohgelaunt und beschwingt nach abschließendem gemeinsamen Gesang des Liedes „Guten Abend, gut Nacht“ aus dem Saal.
    
      

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